Donnerstag, 25. September 2014

Wasserfall, Umzug und nicht so schöne Dinge



Der Ausflug zum Wasserfall war total schön. Bevor wir losgingen bereiteten wir alles für das BBQ vor. Wir kauften auf dem Markt Fleisch, Tofu, Obst und Fisch. Anschließend fuhren wir mit einem Privatbus ungefähr 30 Minuten, bis wir am Ziel waren. Dort angekommen mussten wir noch ein kurzes Stück laufen. Doch dieses Stück hatte es in sich. Wir sprangen Stein für Stein über Flüsse und mussten kleine Hügel hochklettern.  Als wir den Wasserfall sahen, sprangen wir direkt in das kühle Wasser und der anstrengende Weg war vergessen. Nach einigen Gruppenbildern wurde eine Feuerstelle für das BBQ eingerichtet, gegrillt und gegessen. Spätnachmittags ging es zurück zu unserem Haus und der Abend wurde mit einem Besuch beim Bia Hoi beendet.





alle Freiwilligen und Anh Thang



 




























 


















Leider gibt es auch eine nicht so erfreuliche Nachricht. Ich bin am vergangenen Sonntag mit dem Rad gestürzt. Ich musste stark bremsen, da uns ein Autofahrer die Vorfahrt nahm (ziemlich naiv, zu denken, dass es hier eine Vorfahrtsregel gäbe). Auf der Straße lag viel Schotter, sodass die Reifen wegrutschten und ich auf die linke Seite fiel. Im ersten Augenblick war alles gut. Ich stellte das Rad wieder auf und regte mich über den Autofahrer auf, der einfach weg fuhr. Dann kamen schon erste besorgte Vietnamesen auf uns zu, um uns zu helfen.  Wir wollten ihnen verständlich machen, dass es uns gut geht uns wir fahren können, bis sie schließlich auf mein Knie zeigten, welches ziemlich feste am Bluten war. So setzten wir uns an den Straßenrand, um uns kurz auszuruhen.  Leider wurde daraus nichts. Mein Knie sah so schrecklich blutig aus, dass mir schlecht und schwindelig wurde und ich letztlich in Ohnmacht fiel. Ein Glück das Anna bis auf Schürfwunden nichts schlimmes passiert war. Als ich wach wurde wunderte ich mich über die Menschenmenge, die sich mittlerweile um uns versammelte. Ich stellte fest, dass ein Mann, der sogar ein wenig Deutsch sprechen konnte, uns etwas zu trinken kaufte und eine Frau bei der Apotheke Desinfektionsmittel und Verbandszeug. Sie hatte mir sogar das Bein verbunden. Anna rief Nina und Johannes an, die vorgefahren waren, um sie zurückzurufen. Die nette Frau, die direkt nach dem Sturz zu uns geeilt ist, hatte uns ein Taxi bestellt und wollte, dass wir zum „Bác sĩ“ (Arzt) fahren. Glücklicherweise kam auch Anh Tuan (ein Mannschaftskollege von Johannes und Leo) zur Unfallstelle. Er konnte verständlich machen, dass wir einfach nur nach Hause wollten. Die nette Frau (ich weiß leider nicht, wie sie hieß) begleitete uns bis ins Haus, wo wir den Verband öffneten. Leider sagten mir dann auch die anderen, dass es besser wäre zum Arzt zu gehen. So bestellten wir ein neues Taxi und fuhren zum Krankenhaus. Dort angekommen, erfüllten sich meine Horrorvorstellungen eines Krankenhauses in Bac Giang. Die Wände waren schimmelig und alles wirkte dreckig. Die Vorstellung, ich müsse hier genäht werden, war in dem Moment unglaublich beängstigend. Ich war so froh, dass Anna, Johannes und Anh Tuan mitgekommen sind. Da der Arzt lediglich vietnamesisch sprach, versuchte Anh Tuan uns alles zu erklären und telefonierte zeitweise sogar mit Anh Thang, der uns auf Englisch übersetzen konnte. Blöde Situation! Um uns herum lagen die Kranken auf Liegen. Einer von ihnen sah besonders schlimm aus. Dieser Mann wurde vor mir geröngt. Leider hielten es die Mitarbeiter des Krankenhauses nicht für wichtig, die Liege zu reinigen. So musste ich auf die blutverschmierte Liege. Aber zu dem Zeitpunkt war es mir fast egal. Anschließend ging es zurück in den Behandlungsraum, wo ich eine Spritze in den Arm und mindestens vier ins Knie bekam. Dann wurde mein linkes Knie genäht. Ich war so unglaublich froh, als alles vorbei war und wir im Taxi nach Hause saßen.

Das Ganze ist nun vier Tage her. Leider hat sich die Wunde ein wenig entzündet, sodass ich morgen nach Hanoi fahre, um sie dort im internationalen Krankenhaus nachbehandeln zu lassen. Ich hoffe, dieses Mal wird es weniger schmerzhaft.                                                                                                  Ich möchte mich noch kurz bedanken. Zuerst einmal bei Anna, Johannes und Anh Tuan. Ich war so froh, dass ihr bei mir wart und mir ein Stück weit Ruhe gegeben habt. Außerdem bei meiner Familie und Johannes Eltern, die sich in Ferndiagnosen übten. Und natürlich auch bei allen anderen aus dem Haus. Danke, dass ihr mich so nett unterstützt (habt). Danke euch allen!!!

Mir fällt gerade kein netter Übergang ein, ich möchte euch aber trotzdem noch kurz von unserem Umzug und dem neuen Haus erzählen. Am vergangenem Montag sind wir umgezogen. Das neue Haus ist nicht weit entfernt von dem alten und in einem super Zustand, da es gerade erst fertig gebaut wurde. Aufgrund der Tatsache, dass wir in den letzten Tag im Sören Sunshine House unzählige Ameisen in unserem Zimmer fanden, es reinregnete und die Toilette im Erdgeschoss dazu neigte, ab und an überzulaufen, freute ich mich auf den Umzug. Leider war das Timing nicht so gut. Da ich nur humpeln konnte, war ich keine Hilfe und wollte mich auch eigentlich nur in mein Bett legen und das Bein hochlegen. Zum Glück hatten wir Unterstützung von einigen Jungs der Fussballmannschaft. Jetzt noch kurz ein paar Details zum neuen Haus: Das neue Haus verfügt über fünf Zimmer, wobei das eine ausschließlich als Gästezimmer genutzt wird, da es offen ist. Es gibt einen Eingangsbereich (in dem die sechs Fahrräder und drei Roller ihren Platz finden), eine Küche mit kleinem Essbereich und in der ersten Etage ein offenes Wohnzimmer. Zudem hat unser Haus zwei Badezimmer und Balkone und einen Garten, der aber noch nicht nach einem solchen ausschaut. 

 





 

 


 


 


 

Freitag, 12. September 2014

Ein Lebenszeichen...

Es wird mal wieder Zeit für einen Bericht von mir. Auch wenn das Wetter mich noch immer zu schaffen macht, fühle ich mich, als wäre ich angekommen in Việt Nam. Ich habe in der kurzen Zeit, in der ich hier bin, schon so viele tolle Momente erleben und Menschen kennenlernen dürfen. Ich hoffe, ich kann euch daran teilhaben lassen.

Weniger schön war, dass wir ziemlich kurz nach unserer Ankunft in Bac Giang Henni, Marlene und Lukus verabschieden mussten. Sie werden das Jahr in Hoa Binh verbringen, was ungefähr drei Autostunden von Bac Giang entfernt liegt und landschaftlich total schön sein soll. Wir werden uns aber mit Sicherheit des Öfteren mit ihnen treffen. Das Erste hatten wir bereits am zweiten Wochenende (30./31.08.). Wir fuhren gemeinsam für zwei Tage nach Hanoi. Der Bus dorthin hält direkt vor unserer Haustür. Wir bezahlten für die zweistündige Fahrt ca. 1,30 € und mussten lediglich einmal umsteigen. Angekommen in Hanoi fiel direkt auf, dass es noch viel heißer, wuseliger und lauter ist, als bei uns in Bac Giang. Wir mussten stets sehr achtsam sein, da die Mofas und Autos ohne Rücksicht fahren, Dementsprechend waren wir bei der Sightseeingtour, die wir mit Anh Thang machten, alle ein wenig erschöpft. Wir schauten uns unter Anderem den Hoan-Kiem-See (auch "Schildkrötensee" genannt), den Literaturtempel, Pagoden und das Ho-Chi-Minh Mausoleum (von außen) an. Zudem besuchten wir das Ethnologische Museum, welches ein bischen außerhalb von Hanoi liegt. Das Museum befasst sich mit den verschiedenen ethnischen Gruppen, die in Vietnam leben (es sind übrigens 54). Zu sehen waren traditionelle Kleidungen, Häuser und alltägliche Gebrauchsgegenstände und Schmuck. Auch gab es eine sehr interessante Fotoausstellung. Abends besuchten wir einen Nachtmarkt. Rückblickend kann ich sagen, dass ich froh bin, nicht in der Hauptstadt Vietnams gelandet zu sein. Es mag vielleicht nicht so westlich sein wie Ho-Chi-Minh-Stadt, aber es wirkt auch nicht so traditionell wie Bac Giang beispielsweise. Wenn man richtig in die Kultur und in die Sprache eintauchen möchte, bietet sich eine kleinere Stadt mit Sicherheit besser an. 

Nach dem letzten Blogeintrag ging es doch schon sehr schnell mit dem Arbeiten los. Mittlerweile ist schon die dritte Woche im Kinderdorf vergangen. In dem Kinderdorf leben und lernen ungefähr 40 Kinder bzw. Jungendliche. Diese haben unterschiedliche Beeinträchtigungen (unter Anderem Gehörlosigkeit, Down Syndrom, geistige/körperliche Behinderung). Da mehr als die Hälfte der Kinder gehörlos ist, müssen wir neben der vietnamesichen Sprache auch noch die Gebärdensprache lernen. Da in der Einrichtung lediglich nur zwei Mitarbeiter sind, die ein bisschen Englisch sprechen bzw. verstehen können, begleitete Co Binh uns an unserem ersten Tag. So konnte sie uns noch einiges auf Englisch erklären und wir konnten unsere Fragen loswerden. Wir wurden total lieb von allen begrüßt. Die Kinder kamen uns bei der Ankunft im Kinderdorf schon entgegengelaufen und umarmten uns. Der Leiter und die Mitarbeiter der Einrichtung tranken gemeinsam mit uns zur Begrüßung Schnaps (ich tat lediglich, als würde ich etwas davon trinken). Damit ihr einen Eindruck von meiner Arbeit bekommt, beschreibe ich einen typischen Arbeitstag.
Unsere bisherigen Arbeitstage sahen ungefähr so aus: Um 8.00 Uhr teilen wir uns auf. Zwei gehen zu der Putzfrau, um ihr zu helfen, die anderen beiden in den Physioraum (ein ganz normaler Raum, es stehen lediglich Holzliegen darin). In der Physio legen sich die Kinder auf die Holzliegen und machen Übungen. Da nicht alle mitmachen können, spielen wir währenddessen mit den anderen. Das geht dann meistens bis 10.00 Uhr. Des Öfteren haben wir am Vormittag auch mal die Kinder im Unterricht besucht. So haben wir das Aussprechen und das Gebärden des Alphabets gelernt. Wir mussten es sogar alleine vormachen. Im Unterricht kam es das ein oder andere Mal zu Streit unter den Kindern. Die Lehrerinnen klären das so, indem sie laut mit einem Lineal auf den Tisch des betreffenden Kindes schlagen. Jedesmal hatte ich Angst, dass sie damit auch das Kind schlagen. Aus den Gesprächen mit den Ehemaligen mussten wir erfahren, dass die Mitarbeiter die Kinder auch öfter mal geschlagen haben. Sie meinten aber auch, dass dieses aufgrund des Daseins der Freiwilligen besser geworden sei. Zum Glück habe ich eine solche Situation noch nicht miterleben müssen. Um 10.30 Uhr gibt es für die Kinder Mittagessen. Zwei Kinder werden von älteren Kindern gefüttert, weil sie, wenn sie alleine essen würden, zu lange brauchen. Nach dem Essen wird in großen Behältern gespült. Hierbei unterstützen wir die Kinder. Anschließend machen die Kinder Mittagspause. Gegen 11.30 Uhr essen wir gemeinsam mit den Mitarbeitern. Manchmal ist das ein bisschen anstrengend. Die Vietnamesen unterhalten sich untereinander und wir sitzen dazwischen und verstehen nichts. Zwischendurch schnappen wir unsere Namen auf. Gegessen wird in der der Regel immer aus kleinen Schälchen und stets Reis, Wasserspinat, zwei Beilagen (Fleisch, Tofu, Fisch, Ei) und Nuoc Mam (Fischsauce). Die Mitarbeiter füllen sehr gerne unsere Schälchen mit Reis auf und zählen manchmal sogar, wer wie viele Schälchen Reis gegessen hat. Sie freuen sich total, wenn man viel isst und nichts übrig lässt. Für sie ist es leider auch total komisch und missverständlich, warum ich kein Fleisch essen möchte. Fast täglich möchte mir jemand ein Stück Fleisch in mein Schälchen legen. Nachdem wir unser Geschirr gespült haben, machen wir Siesta. Wir haben im Kinderdorf einen eigenen Raum, in dem ein großes Bett uns zwei Holzliegen stehen. Dort verbringen wir unsere Mittagspause (ca. 12.15 Uhr - 14.00 Uhr) mit schlafen. Zudem können wir die Spielsachen, die wir für die Kinder gekauft haben, in diesem Raum lagern. Um 14.00 Uhr geht es dann weiter. Wir spielen mit den Kindern im Physioraum oder draußen (wenn es nicht zu warm ist). Da es im Kinderdorf keine Spielsachen gibt, haben wir nun einiges angeschafft. Ich freue mich schon darauf, die Kinder damit spielen zu sehen. Um 15:20 Uhr geht es zu der Waschstelle hinter den beiden Wohnhäusern. In der letzten Woche haben wir das Zähneputzen wieder neu eingeführt. Aufgrund der Tatsache, dass die vorherigen Freiwilligen das auch schon mit den Kindern gemacht haben, war das für die meisten Kinder eine Selbstverständlichkeit. Lediglich zwei/drei Kinder brauchten ein bischen mehr Unterstützung dabei. Nach dem Zähneputzen ziehen die Kinder ihre dreckige Kleidung aus, schmeißen sie auf einen Haufen und werden geduscht. Wir unterstützen die Putzfrau hierbei, machen die Kinder nass und seifen sie ein. Leider artet das oft in Stress aus, weil es schnell gehen muss. Einige Kinder waschen sich so gerne, dass sie sich einfach zwei oder drei mal die Haare einseifen. Auf der Wäscheleine hängt die saubere Wäsche. Die Kinder teilen sich ihre Kleidung. Unterwäsche tragen sie nicht. Leider sind die meisten Hosen und T-Shirts kaputt und total verdreckt. Ich wünschte, wir könnten allen neue Kleidung kaufen. Wenn alle Kinder geduscht und angezogen sind, waschen wir die getragene Kleidung und hängen sie auf. Damit ist der Arbeitstag für uns gegen 16.15 Uhr beendet.
Die Kinder sind mir schon jetzt total ans Herz gewachsen. Es ist sichtlich zu merken, dass die Kinder durch uns ein bischen Abwechslung und Freude erleben. Wir werden jeden Morgen total lieb begrüßt und nachmittags bis zum Roller gebracht. Das ist ein tolles Gefühl! Leider sind die Kinder sehr grob untereinander und schlagen sich gerne mal. In solchen Moment ärgert es mich, dass ich nicht die nötigen Sprachkenntnisse habe, um solche Situationen zu klären.

Am 07.09. fand im Kinderdorf das "Tet Trung Thu" (Herbstfest) statt. Dieses Fest wird auch "Kinderfest" genannt, weil es als Entschädigung für die Kinder gesehen wird. Die Eltern mussten während der Erntezeit so hart arbeiten, dass die Kinder vernachlässigt werden mussten. Nun sollen die Kinder im Mittelpunkt stehen. Die Kinder im Kinderdorf wurden mit Süßigkeiten überhäuft und bekamen Geschenke. Zudem wurde viel getanzt, gesungen und gelacht. Das war ein sehr tolles Fest. Es war schön, die Kinder so glücklich und friedlich beieinander sitzen zu sehen. An diesem Tag waren sehr viele Jugendliche bei uns im Kinderdorf. Wie ich das mitbekommen habe, haben sie dieses Fest vorbereitet. Leider waren nicht die Kinder im Mittpunkt, sondern wir. Die Jugendlichen fanden uns so interessant und haben uns mit ihren Kameras belagert. Wir mussten unzählige Fotos mit ihnen machen. Eine sehr komische Situation für uns!


Tet Trung Thu

Kunstwerke aus Wassermelonen
Tanzauftritt

 Mittlerweile haben wir erste Kontakte zu Vietnamesen. Johannes und Leo spielen nun in Bac Giang in einer Fussballmannschaft (witzigerweise tragen sie Deutschlandtrikots als Manschaftstrikots) und dessen Kapitän hat unsere gesamte Gruppe zum Essen zu sich eingeladen. Unsere erste Essenseinladung! Wir saßen in einem Kreis auf Bambusmatten, ein Schälchen und Stäbchen vor uns und das ganze Essen in der Mitte. Man sucht sich das raus, was man essen möchte, tunkt es in Soße und legt es in sein Schälchen. Ich finde, es ist ein sehr gesellige Art, gemeinsam zu essen. Leider muss man sein Schälchen stets gut bewachen, da es vorkommen kann, dass der vietnamesische Nebenmann ein Stück Fleisch reinlegt. Ich konnte meines zum Glück der Nina geben. An diesem Abend gab auch den berüchtigten "Blutpudding". Die Ehemaligen berichteteten bereits davon und alle fanden ihn schrecklich. Das Blut kam übrigens vom Pferd. Lediglich zwei von uns kamen nicht drumherum, den Pudding zu probieren. Nach dem Essen besuchten wir das erste Mal eine Karaokebar.


Anna, Tammi, ich, Johannes und der Kapitän in der Karaokebar


Es war so unglaublich komisch zu sehen, wie die Vietnamesen total darin aufgingen, Liebeslieder zu singen und dabei ganz emotionsvoll zu schauen. Nach diesem Abend trafen wir öfter auf Teile der Fussballmanschaft. Und sie ließen sich nicht davon abbringen, die gesamte Rechnung für unsere Gruppe zu übernehmen. Sie sagten, wir seien eine Familie und da wäre das selbstverständlich. Wir wollen sie im Gegenzug dazu zum Pfannkuchen essen zu uns nach Hause einladen. Als Tammi und ich uns in den letzten Tagen ein Eis in einem Kiosk kauften und es auf den Treppenstufen des Nachbarhauses essen wollten, lud die alte Frau, die dort wohnte, uns in ihr Haus ein. Dort aßen wir unser Eis und bekamen anschließend noch kalten Tee von ihr. Eine so unglaublich nette Frau! In Deutschland wäre eine solche Situation unvorstellbar. 

Ich denke das reicht nun erstmal. Dieses Wochenende werden wir gemeinsam mit Henni, Lukas und Marlene aus Hoa Binh bei uns in Bac Giang verbringen. Morgen werden wir gemeinsam mit Anh Than einen Wasserfall hier in der Nähe besuchen.